Drei Gründe, warum wir überhaupt Daten brauchen
Ein Glücksspielkonto lässt sich in Deutschland nicht anonym führen. Jede Angabe, die wir abfragen, hängt an einem von drei Zwecken — und wo keiner davon greift, fragen wir auch nicht.
Der erste Zweck ist der Vertrag mit dir: ohne E-Mail-Adresse kein Zugang, ohne Zahlungsweg keine Auszahlung. Der zweite sind gesetzliche Pflichten aus Geldwäsche- und Glücksspielrecht, etwa der Ausweisabgleich und die Meldung an die zentralen staatlichen Dateien. Der dritte ist der sichere Betrieb: Ohne Gerätekennung ließe sich ein fremder Zugriff nicht von deinem eigenen unterscheiden.
Werbung per E-Mail schicken wir nur mit deiner ausdrücklichen Einwilligung, und ein Widerruf braucht genau einen Klick. Verantwortlich für alles Genannte ist die im Fußbereich benannte Betreibergesellschaft.
Wer diese Daten außer FatBet noch sieht
Kein Casino betreibt seine Technik vollständig selbst, und wir bilden da keine Ausnahme. Statt allgemein von „Dienstleistern" zu sprechen, nennen wir die Kategorien und den jeweiligen Grund.
- der Prüfdienst, der Ausweis und Adressnachweis abgleicht;
- die Zahlungsanbieter, über die Ein- und Auszahlungen laufen;
- die Spielestudios, soweit für einen Streitfall ein Spielprotokoll angefragt wird;
- die zentralen staatlichen Dateien für Sperren und Einzahlungsgrenzen, an die wir per Gesetz angeschlossen sind;
- der Betreiber unseres Live-Chats, der deine Nachrichten technisch überträgt.
Alle Genannten arbeiten auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags und dürfen die Daten ausschließlich für den jeweiligen Zweck verwenden. Eine Weitergabe an Werbenetzwerke findet nicht statt, verkauft wird ohnehin nichts.
Zugriffe außerhalb der EU
Der Betrieb läuft auf Servern innerhalb der Europäischen Union. Greift ausnahmsweise ein Dienstleister aus einem Drittland zu, stützen wir das auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission und beschränken den Zugriff auf das technisch Nötige.
Fristen, die wir nicht verkürzen können
An dieser Stelle wird es unbequem, deshalb steht sie hier und nicht im Kleingedruckten. Verlangst du die Löschung deines Kontos, können wir einen Teil der Daten trotzdem nicht entfernen: Kontostammdaten und sämtliche Zahlungsvorgänge unterliegen einer Aufbewahrungspflicht von fünf Jahren nach Kontoschließung.
Alles andere verschwindet früher und ohne dein Zutun. Sitzungsdaten löschen wir nach sechs Monaten, Chatverläufe mit dem Support nach zwei Jahren, Nachweise zu einer abgelaufenen Aktion unmittelbar nach deren Ende. Diese Löschungen laufen automatisiert, nicht auf Zuruf.
Wie du deine Rechte tatsächlich durchsetzt
Die Rechte aus der Datenschutz-Grundverordnung kennst du vermutlich dem Namen nach. Interessanter ist, was praktisch passiert, wenn du sie in Anspruch nimmst.
Bei einer Auskunftsanfrage erhältst du binnen eines Monats eine Datei mit allem, was zu dir gespeichert ist — einschließlich Spielverlauf und Support-Nachrichten. Eine Berichtigung falscher Stammdaten erledigen wir sofort, sobald ein passender Nachweis vorliegt; beim Namen ist der Ausweis zwingend, weil er mit dem Zahlungskonto übereinstimmen muss.
Verlangst du eine Einschränkung der Verarbeitung, wird das Konto stillgelegt statt gelöscht: Es bleibt bestehen, aber niemand arbeitet mehr damit. Ein Widerspruch gegen die Auswertung deines Spielverhaltens ist möglich, betrifft aber nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen. Gebühren erheben wir für keinen dieser Anträge.
Bist du mit unserer Antwort nicht einverstanden, kannst du dich an die zuständige Landesdatenschutzbehörde wenden — ohne dass das deinem Konto schadet. Anträge nimmt Kontakt entgegen, die Regeln zum Konto stehen in den AGB, Schutzfunktionen erklärt Verantwortungsvolles Spielen, und die Startseite führt zurück.